meiner Huͤlfe. Nein, mein theurer Aza! in der Mitte dieſes unmenſchlichen Volkes, wel⸗ ches Du Spanier nenneſt, biſt Du nicht ſo frei, als Du es zu ſein wahneſt. In den Eh⸗ renbezeugungen, welche ſie Dir erweiſen, ſehe ich eben ſo viele Zeichen der Sklaverei, als in der Gefangenſchaft, in welcher ſie mich erhal⸗ ten. Deine Guͤte fuͤhrt Dich irre, Du haͤltſt die Verſprechungen, welche dieſe Barbaren Dir durch ihre Dolmetſcher geben laſſen, fuͤr auf⸗ richtig, weil Deine Worte unverbruͤchlich ſind, ich aber, die ich ihre Sprache nicht verſtehe und die ſie nicht einmal der Taͤuſchung Sibi finden, ich ſehe ihre Handlungen. Deine Unterthanen halten ſie fuͤr Göͤtter und ſtellen ſich ihnen zur Seite; o mein ge⸗ liebter Aza! wie ungluͤcklich iſt das Volk, wel⸗ ches ſich durch Furcht beſtimmen laßt. Rette Dich von dieſer Verirrung, mißtraue die fal⸗
ſche Guͤte dieſer Fremden, entſage Deinem
Reiche, weil der Pnca Viracocha 10) ſeine 32 ſtrung vorher geſagt hat.


