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Zilia, die Peruanerin / nach dem Französischen von C.F. Mandieu
Entstehung
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Nachkommen das Leben zu geben. Du haſt gewollt, daß unſere göttlichen Amutas 2) mei⸗ nen Verſtand mit ihren erhabenen Kenntniſſen ſchmuͤckten, aber, o Licht meines Lebens, ohne den Wunſch Dir zu gefallen, wurde ich mich je haben entſchließen koͤnnen, meine ruhige Un⸗ wiſſenheit für die muhſame Beſchaͤftigung des Lernens aufzugeben? Ohne den Wunſch, Deine Achtung, Dein Vertrauen und Deine Vereh⸗ rung, durch die Tugend, welche die Liebe ver⸗ edelt und verſchoͤnert, zu verdienen, waͤre ich nur ein Gegenſtand fuͤr Deine Augen, die Ab⸗ weſenheit hätte mich ſchon aus Deinem An⸗ denken erloͤſcht.

Doch ach! wenn Du mich liebſt, warum bin ich noch in der Sklaverei? Wenn ich meine Blicke auf die Mauern meines Gefaͤngniſſes richte, verſchwindet meine Freude, Schauder uͤberfallt mich und erneuert meine Furcht. Dir hat man nicht die Freiheit geraubt, Du biſt von meinem noch nicht veraͤnderten Schickſal unterrichtet und doch erſcheinſt Du nicht zu