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ſiedler,„obwohl mich eine innere Stimme davon abmahnt und mich warnt vor den böſen Geſinnun⸗ gen des Talkenſteiners, doch wir ſind alle in Got⸗ tes Hand und ich will mich ſeiner Leitung und der Eurigen anvertrauen, darum kommt, ich bin bereit, mit Euch zu gehen.“
Eginhard bot dem alten Mann ſein Reitpferd an, was jener auch annahm, und nachdem ſich der Klaus⸗ ner aufgeſetzt hatte, führte der Kaſtellan das Thier am Zügel langſam der Burg Talkenſtein zu.
Unterdeſſen war der gefolterte Ritter nebſt ſei⸗ nem Sohne wieder nach den abſcheulichen Kerkern der Burg zurückgebracht worden.
Der junge Erich konnte es ſich nicht erklären, was ihn für heute von den drohenden Qualen der Tortur befreit hatte, er hielt es anfänglich für eine Sinnesänderung des Ritters, die dieſes Schickſal von ihm abgewendet, allein wenn er daran dachte, mit welcher Hartherzigkeit der Talkenſteiner gegen ihn aufgetreten war, dann ſchwand ſehr bald die Hoff⸗ nung auf eine milde und gerechte Behandlung und gab von Neuem den Befürchtungen Raum die das eingſigte Herz ſeit längerer Zeit tief nrutet 3
des B. ndes.


