— 125— ſagte der Alte, befremdet durch den Anblick des g* 5 nannten.
„Ich bringe einen Gruß von unſerm geſtren⸗ gen Ritter, und die Mahnung an Euch, mir ohne Zögern nach dem Talkenſtein zu folgen.“
„Ei ei, das kann doch wohl nicht ſein,“ ſagte der Alte,„indem ich ja ſo eben von dort zuruck⸗ ehre, ich war heute bei eurem Ritter und glaube kaum, daß er ſchon wieder Verlangen hegt, 3 zu ſehen.“
„Und doch iſt es ſo,“ verſetzte Eginhard, ℳ habe das Schloß in geſtrecktem Gallopp verlaſſen, und bin Euch nachgeeilt und zwar nach des Ritters ſtrengem und ausdrücklichem Befehl, es nun an Euch, mich zu bekleiden.“
„Wißt Ihr denn keinen Grund, warum dies geſchehen ſoll,“ fragte der alte Mann erſtaunt.
„Nein, ich konnte nichts davon in Erfahrung bringen,“ antwortete jener,„des geſtrengen Ritters Worte waren blos die:„Eile, und hole mir den Eremiten herbei, denn ſeine Anweſenheit thut höch⸗
lich Noth,“ mit dieſem Beſcheide bin ich fortgerit⸗ een, und da Ihr nun den Zweck meines Erſchei. nens kenüt, ſo poffe ich, daß Ihr nicht ſäumen wer⸗ det, den Befehl des Ritters zu befolgen.“ 8„Ich werde 6u eien, ſagte der Ein⸗ *.


