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das iſt der beſte Weg, einen läſtigen Schwätzer auf die Seite und zum beſtändigen Schweigen zu brin⸗ gen; noch heute will ich ihn durch einen Auftrag hierher locken, und wenn er hier angelangt iſt, dann ſoll die Eremitage auf dem Fichtenberge ihren wohner nimmer wieder beherbergen.“
In dieſem Augenblick ließen ſich Fußtritte in der Nähe des Saales vernehmen. Der Ritter ver⸗ barg ſchnell das Päcktchen in einer Falte ſeines ſammtnen Hauskleides und ging einige Schritte der Thür zu, in welcher bald darauf Eginhard, der Kaſtellan vom Talkenſtein, ſichtbar wurde.
„Was führt Dich ungerufen hierher?“ fragte der Ritte ungeduldig über die eingetretene Störung ſeines Selbſtgeſprächs.
Ich wollt Euch melden, geſtrenger Herr Rit⸗ ter,“ antwortete der Gefragte,„daß der ältere von den Gefangenen die Folter überſtanden hat, ohne
auch nur den Mund zu öffnen.“
Der Talkenſteiner zeigte lebhaftes Erſtaunen.
„Das iſt unglaublich,“ ſagte er nach einer kur⸗ zen Pauſe,„er hat alſo nichts geſtanden.“
„Kein Wort,“ wiederholte Eginhard,„er be⸗ wies eine Ruhe, eine Faſſung, die die Knechte kaum ſelbſt beſaßen. Die Schufte, ſo roh und gleichgül⸗ is ſ ſie gewöhnlich ſind, diesmal ſchienen ſie ganz


