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gann der Ritter von Talkenſtein in ſeiner gewöhn⸗ lichen rauhen Weiſe,„ſputet Euch, ich habe keine. Zeit um, lange mit Euch plaudern zu können.“ i „Nur gemach, Herr Ritter,“ antwortete der Alte gelaſſen,„Ihr müßt mir heute ſchon ein Viertelſtündlein gönnen, denn ich kann nicht auf einmal meine Neuigkeiten vor Euch ausſchütten, dazu gehört Zeit, denn ein alter Mann, wie ich, hat ſein Gedächtmiß nicht mehr ſo zur Hand, daß es ihm immer tren bleibt, doch ich werde mich der möglichſten Kürze zu bemühen ſuchen.
„Es iſt etwa einen Monat her, als ich zu einem fremden Reiſigen geruſen wurde, welcher bei einem Ausfall, den Eure Knechte unternahmen, hart ver⸗ wundet wurde; derſelbe theilte mir mit, daß ſein Herr nebſt deſſen Sohne von Euch überfallen, ge⸗ fangen genommen und fortgeſchleppt worden ſei.“
Der Ritter von Talkenſtein zeigte eine Miene, worin ſich Zorn und Verlegenheit zugleich bemerklich machten; er warf dem alten Waldbruder einen drohenden Blick zu und ſagte:
„Schweigt ſtill, Ihr alter Spion! was Euch dergleichen Angelegenheiten, und ſteckt Eure 4 Naſe nicht zu tief hinein, ſonſt möchte es Euch ſuwrr 3 fallen, ſie wieder frei zu erhalten.“ 3 »En ſei fern von mir, daß ich mich in ver⸗
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