merken, daß dieſelbe es wohlverdient, zu werden.“ Der Ritter ſah ſeine Gemahlin fragend an. „Sprecht,“ fuhr er fort,„ich will Euch ſchenken.“ Die Frau vom Talkenſteine begann: „Soeben iſt der Einſiedler vom Fichtenberge, der fromme Vater Johannes, in unſere Burg ge⸗ kommen, und verlangt eine Unterredung mit Euch; er beſteht darauf, daß ſehr viel davon abhänge, und bat mich dringend, ihm bei Euch Gehör zu ver⸗ ſchaffen und zwar ohne Verzug.“ „Nun wenn ſeine Angelegenheit ſo wichtiger Art iſt, dann will ich ihm ſein Verlangen nicht ab⸗ ſchlagen, er ſoll kommen, ich bin bereit den alten Betbruder anzuhören.“ Heloiſe begab ſich ſchnell hinweg, und bald darauf trat der Einſiedler, in ein graues Gewand gehüllt, herein. Der Waldbruder war wenigſtens ſi iebzig Jhr alt, von ſeinem Kinn wallte ein langer weißer Vart herab und bedeckte zum Theil die Bruſt; das Haupt⸗ haar war von gleicher Farbe und zeigte ſich nur noch ſpärlich unter dem lichten 5 von zen Sammet.
„Was bringt Ihr mir, alter we.


