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„Eugenie, mein theures Weib!“ rief er er⸗ ſchüttert,„ſo habe ich Dich denn wiedergefunden,“ und ſie an ſich drückend, fuhr er fort:„ſage mir, wie iſt es gekommen, daß wir uns an dieſem Orte wiederſehen?“
Die Gattin Virlings wandte ſich gegen den Wolfswirth und warf ihm einen ſcheuen, ſchüchter⸗ nen Blick zu.
„Ach!“ rief ſie bewegt;„ich habe in dieſer Nacht einen unſäglichen Schrecken erlebt; ich war in großer Gefahr, indem ich einem Räuber in die Hände fiel, der mich gewiß ermordet haben würde, hätte ich es nicht vermocht, ſeiner Wuth durch die Flucht zu entrinnen.“.
Der Wolfswirth fühlte ſich bei der Erzählung der jungen Frau getroffen, ſeine bleichen Züge färb⸗ ten ſich, indem eine auffallende Röthe auf denſelben ſichtbar wurde; er wandte ſich von dem Ehepaare
hinweg, um wieder zu ſeinem verlaſſenen Mahle
zurückzukehren, nicht wenig damit beſchäftigt, auf welche Weiſe das beabſichte Opfer unter ſeinem Dache Schutz gefunden haben mochte. Er war davon überzeugt, daß Barbara ihre Hand in dieſem Spi
le haben müſſe und fing an, heſtig gegen ſie llen, indem ſie ihn durch ihre unterlaſſene


