Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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noſſen eine hilfloſe Beute zuzuführen; iſt ſie indeſſen mit ſeinen Schlechtigkeiten unbekannt, ſo wird ſie ihm von meiner Anweſenheit(und zwar ohne ſich etwas Uebles dabei zu denken) Kunde geben, und dann iſt es um mich geſchehen. O Gott, fände ich doch einen Ausweg zur Rettung, wie ſehr, wie innig wollte ich Dir für dieſe Gnade dankbar ſein, mein Lebelang würde ich Dich dafür preiſen. Und Eugenie faltete ihre Hände, und rang ſie im ſtillen Gebet zu Gott empor. Während dieſer Zeit hatte Barbara ein Abend⸗ eſſen für den Wolfswirth aufgetragen, und um noch etwas dazu herbei zu holen, trat ſie in das kleine Nebengemach, worin ſich Eugenie befand;z dieſelbe faßte die alte Frau haſtig beim Arme und zog ſie bis an die entgegengeſetzte Wand, und ſie an ſich heranziehend, flüſterte ſie leiſe: Bei Allem, was Euch heilig iſt, ich beſchwöre Euch, verrathet mich nicht, ſonſt iſt es um mich geſchehen. Barbara hatte dieſe Worte deutlich vernommen, ſie gab ein Zeichen des Einverſtändniſſes und kehrte wieder nach dem Wohnzimmer zurück, als Wiede⸗ bach eben im Begriff ſtand, ſich über einen delikaten Re aten herzumachen, welchen er auf ſeinen letzten Streißzugen erbeutet hatte.