Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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ſchleppte, allein es gelang mir, ihm zu entrinnen und mich zu verbergen. Nach einiger Zeit floh ich haſtig durch den Wald und gelangte hierher, ge⸗ trieben von Furcht und Verzweiflung. Oh, ich werde nun meinen Gatten nicht treffen, nicht mit ihm ſpre⸗ chen können, fügte die arme Frau ſchluchzend hinzu, und es bleibt mir keine Hoffnung, ihn jemals wieder zu ſehen.

Das iſt ein hartes Loos, ſagte Barbara, und glaubt es mir, ich nehme Antheil an Eurem Kummer, wie gern wollte ich Euch helfen, wenn ich es vermöchte.

Ein lautes Klopfen, welches gegen pis ver⸗ riegelte Thuͤre des rothen Wolfes erfolgte, unter⸗ brach die Sprechenden, ſie brach ſchnell ab und ſtand von ihrem Sitze auf.

Allmächtiger Gott, wer kann das ſein, rief Eugenie, die Gattin Virlings, bebend aus,ich bin verloren, rettet, o rettet mich!

Faſſung, ſagte die Waldwirthin,es wird ſo ſchlimm nicht ſein, vermuthlich iſt es Franz Wiede⸗ bach, welcher heimkehrt, verbergt Euch unterdeſſen hinter jener Wand.

Wer iſt dieſer Franz? frug die Geängſtigte haſtig.