Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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nin wieder einzunehmen, da

ſtüͤcke mit den magern Händen ergriff und in die Flammen warf, ſo daß dieſelben mit erneuerter Heftigkeit aufſchlugen.Keine Nacht bleibt er zu Hauſe, außer wenn ſich einmal Geſellſchaft einge⸗ funden hat. Ich fürchte mich faſt, hier ſo allein zu ſitzen, hnn, fürchten, was ſage ich fürchten, Barbara kannte niemals Furcht es iſt Alters⸗ ſchwäche, die mich anwandelt, kein Wunder wäre es zwar, wenn mich zuweilen der Muth hier ver⸗ ließe, ich habe ja ſo vieles erlebt in der Zeit mei⸗ ner Jahre. Ach! dieſe Zeit, ſie iſt unendlich lang geweſen, daß ich faſt wünſche, ſie möchte bald zu Ende ſein. Ha, was war das, fuhr ſie er⸗ ſchrocken fort,klang das nicht wie Hilferuf? Bei den leltzten Worten erhob ſich Barbara und

wandte ihre Schritte der Thür zu, um zu lauſchen. Es blieb alles ruhig, außer dem v des

Windes.

Ich hatte mich getäuſcht, ſagte ſie nach eini⸗ gen Minuten,es iſt der Wind geweſen. Habe

ich nicht ſchon oft genug die ſtürzenden Baumſtämme

ächzen hören, wenn ihnen der Sturm das Lebens

mark zerbricht und ihre W aus dem Boden

reißt? Und ſie ſtand im Begriff, ihre