Stimmen ſchlug an ſein Ohr, und nachdem er noch
einige Minuten gelauſcht hatte, ſchritt er der Thüre
zu*), durch welche beſtändig Leute ab⸗ und zugingen. Er befand ſich in Burkhards Bierhofe.
Marie ging dem Fremden freundlich entgegen, und nachdem ſie ſich nach ſeinem Begehren erkundigt, begab ſie ſich ſchnell hinweg, um einen Krug Bier fur den Ermüdeten herbeizuholen.
Nachdem der Unbekannte ſich geſtärkt, wünſchte er ein Nachtlager. Marie traf ſogleich Anſtalten dazu und leuchtete dem Gaſt nach einem kleinen Kämmerlein hinauf.
Der Fremde war ihr ſchon längſt auffallend geworden, ſie hatte ihn früher ſchon geſehen, und ſein Anblick rief eine große Zahl unangenehmer Erinnerungen in ihrem Herzen wach.
„Mein Gott,“ dachte ſie,„er kann es nicht ſein, und doch, dieſe Züge, dieſe Sprache! Alles, es erinnert mich an ihn. Obwohl ſeine ärmliche Kleidung das Gegentheil davon ſagt, doch es iſt ja alles möglich, der Wohlſtand kann leicht ſchwinden — Anſehen und Ehre ſind gar ſehr wandelbare Dinge auf der Welt.“
Und immer wieder ſchaute Marie verſtohlen nach ihrem Gaſte, und je länger ſi ſie ihn betrachtete, deſto überzeugender wurde ihr die genißhe vß
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*) Siehe die Abbildung⸗


