Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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S

reichte ſeinen Kopf dem Nachrichter und dieſer trennte ihn mit einem Hiebe vom Körper.

Unter dem Geläute der Glocken wurde er auf den Gottesacker zu Maria Magdalena begraben, da wo noch jetzt die ſteinerne Säule dem Pfarrhofe gegenüber ſteht. Ein gemaltes Bild findet ſich jetzt noch von ihm auf dem Rathhauſe zu Breslau.

Als Georg von Stein das Schickſal ſeines Freundes vernahm, ward er darüber ſehr bekümmert. Er hatte ſein Leben allein den Bürgern von Bu⸗ diſſin zu verdanken, hätten ihn vieſelben nach Breslau abgeliefert, ſo würde es ihm nicht ein Haar beſſer als ſeinem ehemaligen Verbündeten Heinrich Dompnig ergangen ſein.