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„Herr Ritter, ich habe in Eurem Beiſein neinem unglücklichen Vater das Verſprechen gege⸗ ben, nichts von alledem zu enthüllen, was unſer perſönliches Intereſſe betrifft, ich war meinem Vater ſiets gehorſam und werde es auch ſpäter ſein; da⸗ rum forſchet nicht länger und ſucht nicht weiter in mich zu dringen, indem ich das niemals gewähren kann, wie Ihr begehrt.“ „Ho ho, junger Mann, Ihr ſprecht verteufelt keck und dermaßen beſtimmt, daß einem die Luſt zum Weiterfragen vergehen möchte, doch ich will mich darob nicht abhalten laſſen.— Ihr verweigert mir alſo eine Antwort auf die Frage in Bezug auf 3 Eure Herkunft?“.. „Ich verweigere ſie unbedingt,“ verſetzte der junge Mann entſchloſſen. „Es iſt gut,“ ſagte der Ritter;„jetzt die zweite
Frage. Auf weſſen Geheiß habt Ihr Eure gegen⸗ wärtige Reiſe unternommen?“ fuhr er weiter fort. *„Ich kann das nicht ſagen, weil ich es nicht. weiß,“ antwortete der Gefangene kurz.. 6.
„Hm,“ murmelte der Talkenſteiner zähneknir⸗ ſchend,„das iſt eine unverſchämte Lüge und ſie verdient ſtrenge Ahndung. Ihr wollt es alſo nicht ſagen?“
„Ich kann es nicht ſagen,“ bemerkte Jener.
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