nur wie man ſie benuben will, und die ſiets mißvergnügten Großen, ſind jeden Augenblick bereit ſich der Oppoſition„ von welcher Seite ſie auch kommen mag, anzuſchließen. Braucht man Truppen? ſo heißt es Frankreich muß ſie liefern, verſteht ſich, unter der Bedingung daß ſpaniſche Generale ſie befehligen; braucht man Geld? Frankreich muß es geben, ohne daß man an Wiedererſtattung denkt.“
Frau von Maintenon uͤbte einen traurigen Einfluß auf die ſpaniſchen Angelegenheiten aus, indem ſie den unfähigen Villeroi an Catinats Stelle brachte und die Prinzeſſin von Urſini hielt, da ſie ſich einbildete, dieſe wöge einen guten Miniſter auf; endlich daß ſie den Ma⸗ drider Hof zwang, ihren Neffen Aubigny auf⸗ zunehmen, der die Unverſchämtheit hatte ſich in ein Zimmer dicht neben der Koͤnigin ein⸗ zuquartieren*).
„d»Aubigny iſt der Liebhaber der Prinzeſſin von Urſini, welche Sitten wie eine Hoͤkerin hat: er ſchlaͤft in den an ſeine Zimmer ſtoßenden Frauengemaͤchern. Mémoires de Louyille. T. II. P. 73.


