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welche die Veranlaſſung zu der uneinigkeit zwi⸗ ſchen ihm und ſeiner Gemahlin war, befohlen, den Augenblick ſein Haus zu verlaſſen. Die Prinzeſſin hat ſehr geweint, obſchon ſie auf dem Punkte ſtanden, ſich fuͤr immer zu tren⸗ nen; doch glaube ich, daß ſie nach ein paar Tagen ſich leicht troſten wird.“
eine der, durch ihre Schoͤnheit, ihren Geiſ und ihre Anmuth, verfuͤhreriſchſten Frauen, war die Marquiſe von Prie*), die Hauptgeliebte des Herrn Herzogs; doch hatte ſie nebenbei noch andere Verehrer wie z. B. den Prinzen von Carignan und Lior, den Haushofmeiſter des Koͤnigs, den Schoͤnſten von allen Dreien. Ihr Mann war eines Tages in den Zimmern des Koͤnigs, da faßte ſeine Peruͤcke Feuer; ge⸗ ſchwind riß er ſie ab, trat das Feuer mit den Fuͤßen aus und ſetzte den Haarputz dann wie⸗ der auf den Kopf. Die ganze Stube war mit dem Geruch erfuͤllt; der Koͤnig trat ein, beklagte ſich und ſagte ganz unbefangen:
*) Tochter des Kricgscommiſſ air Berterot von Ple⸗ neuf, der ſich ein nngeheures Vermoͤgen erwarb.


