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dieſer Schweſter verheirathete und dann den Herzog wieder in jene Anſtalt brachte u. ſ. w. Gewiß, dergleichen Dinge wuͤrde man nicht ge⸗ wagt haben, wenn man nicht laͤngſt alle Schranken der Scheu uͤberſprungen hätte.
Wie billig beginne ich hier mit dem Hofe,
da dieſer immer den Ton angab. Sehen wir wie ihn ein Mann, der durchaus Hofmann war, ſchildert.* „Die Zuͤgelloſigkeit der Regentſchaft hatte die an Ludwig XIV. Hofe herrſchende Galan⸗ terie in die vollkommenſte Frechheit ausarten laſſen. Zu Anfang von Ludwig XV. Regie⸗ rung, ſuchten die Maͤnner nur moͤglichſt offen⸗ kundig die Zahl ihrer Liebſchaften zu 6 emeh⸗ ren und die Frauen ſich auf dieſelbe ihre Verehrer wegzukapern. Die Maͤnner lebten da⸗ mals durchaus nicht mit ihren Frauen; zu⸗ ſammenwohnend, ſah man ſich dennoch nie und fand ſich nie, weder im Wagen noch in dem⸗ ſelben Hauſe“*).
Bezenval, von dem wir das Gemälde ent⸗
*) Memoiren von. Bezeuval B. 1. S. 437.


