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Wir ſtiegen aus. Der Marquis druͤckte ſich; ſein Sohn wollte uns helfen den Wagen wieder in Gang zu bringen, aber der Vater rief ihm mit gebieteriſcher Stimme, und der Sohn gehorchte. Der Conducteur erklaͤrte jetzt, alle Muͤhe ſey vergebens, man muͤſſe erſt Vor⸗ ſpann aus Dourdan holen.„Mit ſeinem al⸗ ten Weg!“ rief er voll Aerger aus;„da ſitzen wir nun!“— Helfen konnten wir ihm
zu nichts; es war kalt und wir entſchloſſen uns daher, den Weg vollends zu gehen. Kaum waren wir wieder auf der großen Straße, ſo begegnete uns die Chaiſe des Marquis, die man ihm entgegengeſendet hatte; eine Strecke weiterhin fanden wir die Schwalbe, einen Wagen, der nicht den alten Weg genommen hatte. Es war noch ein Platz in demſelben leer; ich bemachtigte mich deſſelben und kam ſo ohne weitere Unfälle nach Chartres.“
Die Gräfin. Wiſſen Sie wohl Che⸗ . daß Ihre abſcheuliche Erzaͤhlung mehr erſchreckt als eine wirkliche Geſpenſtergeſchichte?
Der Chevalier. Das glaube ich wohl; aber es ſind auch wahrhafte Geſpenſter, die


