Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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merkung gefuͤgt; wir fuhren weiter. Der Tag begann ſich zu neigen, doch dort oben ſtand

es geſchrieben, daß wir in unſerem Wagen die

Sonne nicht wieder aufgehen ſehen ſollten. Zwei Wege zeigten ſich und obſchon der Con⸗ ducteur recht gut wußte, welchen er einzu⸗ ſchlagen hatte, ſo kam er doch, treu ſeinen Be⸗ fehlen, abermals zur Rotunde, um ſich hier Raths zu erholen.Den alten Weg! rief der Marquis gebietriſch.Aber er iſt ſo ſchlecht, daß wir nicht durchkommen wer⸗ den.Thut was ich Euch ſage.

Die Poſtillione riefen:Es iſt unmoͤglich, wir bleiben ſtecken! ein Streit entſpann ſich, der damit endete, daß der Conducteur befahl,

zu gehorchen. Voll Unwillen trieben ſie die Pferde an und fuhren fluchend den alten Weg,

wo ſie uns nicht lange darauf umwarfen. Zum Gluͤck hinderte ein ſtarker Baum an der Seite, den Wagen gaͤnzlich umzuſtuͤrzen, die Raͤder aber ſtaken dermaßen im Koth, daß alle Anſtrengungen der Pferde nicht im Stande waren das Fuhrwerk von der Stelle zu bringen.*