Teil eines Werkes 
2. Theil (1860)
Entstehung
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Drittes Buch.

Eenk und Puris.

Die Genfer Flüchtlinge in Tondon. Mirabeau ſaß in ſeinem Arbeitszimmer und ſchien

an ſeinem Schreibtiſch anhaltend beſchäftigt, aber wer ihn näher betrachtete, konnte bemerken, wie ſeine Angen

beſtändig von dem Papier wieder hinwegflogen, und

bald zum Fenſter hinaus zu dem düſtern, nebelbehan⸗ genen Himmel Londons emporſchweiften, bald mit einem traurigen Ausdruck auf ſeine Freundin Henriette ſich hefteten, die ihm gegenüber am Fenſter mit einer Hand⸗ arbeit beſchäftigt ſaß.

Es iſt mir unmöglich, meine Gedanken heut zu⸗ ſammen zu halten, rief er jetzt heftig aus, indem er aufſprang und ſich an Henriettens Seite ſtellte, die ebenfalls mit ihrer Arbeit innehielt und ihn forſchend betrachtete.

Dieſer Nebel draußen iſt gar zu abſcheulich, ſagte ſie, indem ſie ſeine Hand ergriff und einen Augenblick ihren ſchönen Kopf wie in einem Anfall von Müdig⸗ keit daran lehnte. Ich begreife nicht, wie man in einem Lande leben kann, wo ſolche Nebel den Tag zur Nacht verkehren, ſo daß man im Innerſten ſchau⸗ dert, und alle Geſpenſtermärchen der Kindheit vor