Teil eines Werkes 
1. Theil (1860)
Entstehung
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Nachdem Lord Trumpeter, ohne etwas zu erwie⸗ dern, ſich ſpornſtreichs auf den Weg gemacht hatte, glückte es, die übrigen Hauptperſonen des Tumults ebenfalls mit Hülfe einiger Geldſtücke von dem Platze fortzuſchicken. Darauf wandte ſich der Fremde mit der verbindlichſten Anrede an den Grafen Mirabeau, und erſuchte ihn, mit ſeiner Geſellſchaft einſtweilen in ein nahegelegenes Caféhaus einzutreten nnd dort die Ankunft der Wagen zu erwarten. Er bot ſich dorthin als Führer an, und Mirabeau nahm dies unter den lebhafteſten Bezengungen ſeines Dankes an.

In dem Café mußte eine nicht unbeträchtliche Zeit gewartet werden, während welcher der Fremde, der es ſich nicht nehmen laſſen zu wollen ſchien, ſeine Schütz⸗ linge noch bis in den ſichern Wagen zu geleiten, ſei⸗ nen Eifer auch durch ſeine angelegentliche Unterhal⸗ tungskunſt bewies. Er erklärte ſich auch mit großer Offenheit über ſeine eigenen perſönlichen Verhältniſſe, und erzählte, daß er Duval heiße, in Genf bis vor anderthalb Jahren die Stelle eines Predigers bekleidet habe, und durch die Genfer Revolution des Jahres

1782, in welcher er auf Seiten der unterliegenden Lih geſtanden, aus Heimath und Amt vertrie⸗ ben worden ſei.

Mirabeau ſchien für die pe des Fremden ein Intereſſe zu faſſen, zögerte aber noch, ſich ſelbſt zu erkennen zu geben, wozu ihm Zeit und Ort nicht an⸗ gemeſſen dünkten. Der ſcharfſichtige Fremde errieth dieſe Erwägung, und ſagte, derſelben zuvorkommend: Ich weiß, daß es Graf Mirabeau iſt, dem ich die Ehre habe, bei dieſer Gelegenheit bekannt zu werden. Ich habe ſo vieles von Ihnen gehört, und im Kreiſe meiner politiſchen Freunde und Geſinnungsgenoſſen, die wir hier das bittere Brot der Verbannung eſſen, hat man ſich ſchon der Anweſenheit Mirabeau's in

Mirabeau. I. 13