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nen ungeheuer großen Federhut außzufallen, den ich noch aus Paris mitgebracht habe.
Laß uns unbekümmert weitergehen, ſagte Mirabean. Deine Toilette werden wir noch heut auf das Beſte und Schönſte ändern. Darin iſt das Volk hier frei⸗ lich dumm. Ueber alles Fremdartige lacht es einfältig heraus, und glaubt darüber ſpotten zu können, weil
es ſich in ſeiner eigenen Haut ſo ſicher und abge⸗
ſchloſſen fühlt. Der Pariſer zeigt aber blos darin etwas mehr Bildung, daß er ſich ſeine Albernheit nicht ſo leicht merken läßt.
Sie ſchritten weiter und Mirabeau bemerkte nicht, daß ſich aus jener etwas tumultuariſchen Volksgruppe, die ſich über den Anblick Henriettens beluſtigen zu müſſen geglaubt, einzelne drollige Subjecte abgeſondert hatten, welche umgekehrt waren und unter allerhand poſſirlichen Gebärden und Ausrufungen, die das laute Gelächter der Uebrigen erregten, hinter ihnen herge⸗ ſchlichen kamen.
Henriette, die immer ängſtlicher zu werden anfing, bat inſtändigſt, einen Fiaker zu beſteigen. Mirabeau, der jetzt auch den ſich mehrenden Trupp der Leute dicht hinter ihnen gewahrte, glaubte aber, daß es Feig⸗ heit beweiſen würde, wenn man durch eine plötzliche Fincht ausz zuweichen ſuchte.
In dieſem hen ihnen ein Herr mit einer Dame, in welchen Mirabeau die Reiſege⸗ fährten erkannte, mit denen ſie auf demſelben Schiffe den Uebergang von Frankreich nach England gemacht hatten. Es war ein Irländer mit einer Pariſerin, welche von ihrem Begleiter allem Anſchein nach entführt worden zu ſein ſchien, jedoch auf der Reiſe ſo viel Anmuth und Geiſt in ihrem Weſen gezeigt hatte, daß Mirabeau einiges Gefallen an ihrer Unter⸗


