Teil eines Werkes 
1. Theil (1860)
Entstehung
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wie eine Mähne über ſeinen Kopf legten, ſchien es wie kniſternde Funken zu ſprühen.

Franklin rückte wie zum Zeichen ſeiner Achtung, die er nicht vorenthalten zu dürfen glaubte, an ſeinem ſchwarzen Käppchen, und ſagte dann mit einer herz⸗ lichen Betonung: Junger Mann, Ihr gefallt mir aus⸗ nehmend, und ich möchte Euch gern ſo recht von Her⸗ zen meine Liebeserklärung machen. Trügt mich nicht Alles, ſo werdet Ihr einſt der Mann der That für die Ideen dieſes Jahrhunderts ſein und die junge amerikaniſche Freiheit wird durch Euch in Frankreich ihre Blüthe erleben. Wir werfen uns darum nicht eitel in die Bruſt, wenn wir daß die junge amerikaniſche Freiheit der neue Moſt der Völker iſt, der jetzt in Euch Franzoſen treiben wird, um Euch den ächten Feuerwein der Zukunft gewinnen zu laſſen. Aber die Amerikaner haben ihr Blut vergoſſen für die Freiheit und Unabhängigkeit, und Blut iſt immer ein großes Beiſpiel und ein großer Segen, wodurch Herzen getränkt werden und alle Eniſchlüſſe reifen. Was ich ſelbſt dabei gethan habe, iſt gering geweſen. Habe ich doch kaum andere Verdienſte, als daß ich mir in meiner ſchlichten Herzenseinfalt die Geſellſchaft am beſten aus Liebe, Brüderlichkeit und Arbeitſamkeit und aus der darauf begründeten Harmonie des Ein⸗ zelnen mit dem Ganzen zuſammengeſetzt dachte. Wenn meine Landsleute dieſe Geſinnung in mir ſo reichlich anerkannt haben, daß ſie den armen Buchdrucker mit den wichtigſten Anfträgen und Stellen im Staate zu bekleiden anfingen, ſo habe ich dies der Glorie zu danken, in der Jeder erſcheint, der ſeine Zeit ſo recht in ihrem innerſten Grunde verſteht. Aber wenn ich

ſolche Gaben ſehe, wie ſie Euch, Graf Mirabeau, klei⸗

den, und wie ſie an ſo vielen bedeutenden Männern in Lieſem Kreiſe hervorſtrahlen, ſo meine ich, daß die