dies aber dieſelben, die er auch im Palais Royal in Paris, wenn er in dem dort neu entſtangenen Club politique Schach zu ſpielen pflegte, häufig an ſeiner Seite ſah, und mit deren theilnehmend geſpannten Mienen er dann oft ein ſtillſchweigendes Einverſtänd⸗ niß unterhalten hatte.
Die Volksmaſſen, welche ſich heut über die ſonſt ſo feierlich ſtillen Straßen und Plätze von Verſailles zu ergießen angefangen, gehörten überhaupt zum größ⸗ ten Theil der Bevölkerung von Paris an, die ge⸗ kommen war, um den feierlichen Ceremonien und Aufzügen beizuwohnen, welche die auf den 5. Mai angeſetzte Eröffnung der Reichsſtände in Ausſicht ſtellte. Die ungeheuere Aufregung, welche dies Ereigniß in der letzten Zeit in der Frankreichs hervor⸗ gerufen, führte ſeit einigen Tagen ganze Schaaren des Volks nach Verſailles hinüber. Man erblickte darunter auch bereits viele der unheimlichen und wil⸗ den Geſtalten, die ſeit der Bewegung der Wahlen plötzlich auf den Straßen von Paris erſchienen waren, und deren Hervortreten dort ſo überraſcht hatte, als wenn ſie aus verborgenen Höhlen und Abgründen, in denen ſie früher Jahrhunderte lang gehanſt, ſtiegen wären.
Dieſer Charakter der Hanptſtadt, der ſeit iger Zeit ſo unruhige und ſelbſt gefahrdrohende Wendun⸗ gen genommen, begann heut auch über das ſonſt ſo wohlgeſchulte und ſelbſt auf ſeinen Straßen und Plätzen an die Hofetikette gemahnende Verſailles ſich auszubreiten. Man fühlte ſich durch das Treiben tu⸗ multnariſch umherſchweif ender Maſſen ſogar an die Banden erinnert, die einige Tage vorher durch Auf⸗ läufe und Unfug aller Art ganz Paris in Schrecken geſetzt, und zu deren Bändigung der Commandant


