Teil eines Werkes 
3. Theil (1860)
Entstehung
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mehr im ſchleunigſten Lauf die Thore der Stadt Aix zu gewinnen. Aber die ganze Menſchenmaſſe begann ſich jetzt ebenfalls auf das Eiligſte in Bewegung zu ſetzen, und rannte mit den Wagen um die Wette zur Stadt, wo Mirabeau, wie man in Erfahrung gebracht hatte, zuerſt in dem Hauſe der Marquiſe von Saillant abſteigen wollte.

Dies Haus lag an der place des pröcheurs, in der Nähe des prächtigen, mit Bäumen beſetzten Spazier⸗ ganges, welcher die Stadt Aix durchſchneidet. Der Platz bedeckte ſich bald mit den wogenden Volksmaſſen, die in einem unaufhörlich erklingenden Jubel die Böller, die in großer Anzahl auf den Platz herangeſchafft wor⸗ den, abzufenern begannen.

Mirabeau mußte endlich der jauchzenden Heraus⸗ forderung nachgeben, und ſich zu ihnen herunterbege⸗ ben, um in ihre Mitte zu treten und ſich in die Arme des Volks nehmen zu laſſen. Man hatte dort bald einen Tragſeſſel herbeigeſchleppt, den man mit Krän⸗ zen und Blumen zierte, und in welchem ſich Mirabeau, ohne daß er es hindern konnte, auf den ſtarken Schul⸗ tern ſeiner Verehrer emporgetragen ſah. Unter der Anſtimmung von Frendengeſängen, trug man ihn jetzt den ganzen Cours hinunter, indem Muſiker, Inſtru⸗ mente aller Art ſpielend, vor ihm herzogen, und zu beiden Seiten von ihm die dichtgedrängte Menge um ſeine Blicke und Worte buhlte.

Als man ihn wieder auf die Promenade zurück⸗ führte, ſah Mirabeau, daß ihnen eine andere, nicht minder aufgeregte Volksſchaar von der entgegengeſetzten Seite her entgegen kam, die einen Wagen in ihrer Mitte führte, und denſelben mit auffallenden Ausrufun⸗ gen zu begleiten ſchien. In dem offenen Wagen ſaß eine Dame, die Mirabeau zu ſeiner größten Beſtürzung

bald erkannte. Es war ihm nichts unerwünſchter, als