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Segensrufe, durchdrangen mit einem unendlichen Ge⸗ ſchwirre die Luft. Man hielt den Wagen an, um⸗ ringte ihn von allen Seiten, und wollte Mirabeau ſehen, den Laut ſeiner Stimme vernehmen, ſeine Hände oder ſeine Kleider berühren.
Mirabean hielt eine Anrede an ſie, in der er ihnen ſeinen Dank ausſprach, daß ſie ihn zu ihrem Vertre⸗ ter, zum Vertreter des dritten Standes, gewählt und mit ihren Vollmachten in die National⸗ Verſammlung entſenden wollten.
Auch habe ich Euch Grüße von Euren Freunden in Paris zu bringen, ſetzte er, ſeine Fingerſpitzen an ſeine Lippen drückend, hinzu. Viele ſchöne und wackere Grüße, denn in den Clubs, wo ich war, haben mich die Gleichgeſinnten nach Euch gefragt, und ich habe ihnen, mit der Hand auf dem Herzen, geantwortet, daß das lebhafte und herrliche Volk, deſſen Gefühle und Entſchlüſſe an der heißeren Sonne der Provence erglüht ſind, eine große Stütze der nationalen Frei⸗ heit in Frankreich ſein wird. Da haben ſie Euch durch mich dieſen Gruß der freien Brüderſchaft, der bald durch das ganze Land gehen wird, entboten. Aber ich muß Euch ſager, meine Freunde, daß ich ſonſt in Paris keine gute Luft angetroffen habe, und ich danke Gott, daß ich wieder bei Euch in den ſchö⸗ nen Thälern der Provence bin, wo der Frühling frü⸗ her aufbricht und mir ſchon die Märzveilchen entgegen⸗ lachen. Wißt Ihr, was in Paris noch nichts taugt, und was darum auch von Euch nicht länger gelitten werden darf? Dies iſt das Miniſterium, das nene Miniſterium, dem wir zwar die Berufung der Reichs⸗ ſtände zu verdanken haben, das aber doch, beim Lichte beſehen, keinen Schuß Pulver werth iſt. Daß wir dieſen Miniſter Necker wieder da oben als General⸗ Controleur unſerer Finanzen haben erſcheinen ſehen,


