Grimaud näherte ſich mit ſeinem grießgrämigſten Geſichte.
La Rameée fuhr fort:
„Monſeigneur erweiſt mir die Ehre, mich auf mor⸗ gen zum Abendbrod unter vier Augen einzuladen.“
Grimaud machte ein Zeichen, durch das er ſagen er wiſſe nicht, in welcher Beziehung dies ihn an⸗ gehe.
„Doch, doch,“ erwiederte La Ramée, die Sache geht Euch allerdings an, denn Ihr ſollt die Ehre haben, uns zu ſerviren, abgeſehen davon, daß, ſo guten Appetit und ſo großen Durſt wir auch haben werden, immer noch etwas im Grunde der Platten und auf dem Voden der Flaſchen zurückbleiben wird, und dieſes Etwas iſt für Euch.“
Grimaud verbeugte ſich zum Danke.
„Und nun, Monſeigneur,“ ſprach La Ramée,„bitte ich Eure Hoheit um Entſchuldigung, es ſcheint, Herr von Chavigny entfernt ſich auf einige Tage, und er läßt mir ſagen, er habe vor ſeiner Abreiſe noch einige Befehle zu geben.“
Der Herzog verſuchte es, mit Grimaud einen Blick zu wechſeln, aber Grimaud's Auge war vhne Blick.
„Geht,“ ſagte der Herzog zu La Ramée,„und kommt bald zurück.“
„Will Monſeigneur Revanche für die Ballpartie von geſtern haben?“
Grimaud machte ein unmerkliches Zeichen von oben nach unten.
„Ja,“ ſagte der Herzog, aber nehmt Euch in Acht, mein lieber La Ramée, die Tage folgen ſich, aber gleichen ſich nicht; heute bin ich entſchloſſen, Euch gehörig zu ſchlagen.“
La Ramée entfernte ſich, Grimaud folgte ihm mit den Augen, ohne daß ſein übriger Körper nur um eine Linie von ſeiner Richtung abging; als er die Thüre wieder
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