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geſchloſſen ſah, zog er raſch aus ſeiner Taſche einen Blei⸗ ſtift und ein Blatt Papier und ſagte:
„Schreibt, Monſeigneur.“
„Und was ſoll ich ſchreiben?“
Grimaud machte ein Zeichen mit dem Finger und dictirte:
„Alles iſt für morgen Abend bereit; 3 habt Acht von ſieben Uhr bis neun Uhr, bringet zwei Reitpferde mit Cuche, wir ſteigen durch das erſte Fenſter der Gallerie hinab.“
„Weiter,“ ſprach der Herzog.
„Weiter, Monſeigneur?“ erwiederte Grimand er⸗ ſtaunt.„Weiter? unterzeichnet.“
„Und das iſt Alles?“
„Was wollt Ihr mehr, Monſeigneur ſprach Gri⸗ maud, der ſehr für die Kürze eingenommen war.
Der Herzog unterzeichnete.
„Hat Monſeigneur den Ball verloren?“ fragte Gri⸗ maud.
„Welchen Ball?“
„Denjenigen, welcher den Brief enthielt.“
„Nein, ich dachte, er könnte uns nützlich ſein. Hier iſt er.“
Und der Herzog zog den Ball unter dem Kopfpfühl hervor und reichte ihn Grimaud.
Grimaud lächelte ſo angenehm, als es ihn nur im⸗ mer möglich war.
„Nun?“ fragte der Herzog.
„Ich nähe das Papier in den Ball, und wen Shr ſpielt, werft Ihr denſelben in den Graben.„
„Aber vielleicht geht er verloren?“ „Seid unbeſorgt, es iſt Einer da, der ihn ufhxui, „Ein Gärtner?“ Grimaud machte ein bejahendes Zeichen. „Derſelbe wie geſtern?“


