Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 1.-3. Bändchen (1845) Vingt ans après
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Monſeigneur, ſagte er,man muß ſich nicht ſol⸗ chen Gedanken hingeben. Solche Gedanken ſind es, welche tödten, und nicht der Salpeter.

Ei, mein Lieber, ſprach der Herzog,Ihr ſeid entzückend. Wenn ich, wie Ihr, zu dem Nachfolger von Vater Marteau gehen und Paſteten eſſen und Burgunder⸗ wein trinken könnte, das würde mich zerſtreuen.

Es iſt wahr, Monſeigneur, verſetzte La Ramée, ſeine Paſteten ſind ausgezeichnet und ſein Wein iſt vor⸗ trefflich.

Jeden Falls, verſetzte der Herzog, brauchen ſich ſein Keller und ſeine Küche nicht anzuſtrengen, um mehr werth zu ſein, als Keller und Küche von Herrn von Chavigny.

Nun wohl, Monſeigneur ſagte La Ramée in die Falle gehend,wer hindert Euch, davon zu koſten? Ueber⸗ dies habe ich ihm Eure Kundſchaft verſprochen.

Du haſt Recht, ſprach der Herzog,wenn ich lebenslänglich hier bleiben ſoll, wie Monſignore Mazarini zu verſtehen zu geben die Güte gehabt hat, ſo muß ich mir für meine alten Tage eine Zerſtreuung ſchaffen; ich muß mich zum Gourmand machen.

Monſeigneur, verſetzte La Ramée,hört auf einen guten Rath, wartet zu dieſem Behufe nicht, bis Ihr alt geworden ſeid.

Gut, ſagte der Herzog von Beaufort zu ſich ſelbſt, um ſeine Seele oder ſeinen Leib zu verlieren, muß jeder Menſch von der himmliſchen Großmuth eine von den ſieben Todſünden empfangen haben, wer nicht gar zwei empfangen hat. Es ſcheint, daß die des Meiſter La Ra⸗ mée Leckerhaftigkeit iſt. Es ſei, wir werden Nutzen da⸗ raus ziehen.

Wohl, mein lieber La Ramee, fügte er laut bei, übermorgen iſt Feſttag.

Ja, Monſeigneur, es iſt das Pfingſtfeſt. Wollt Ihr mir übermorgen eine Lection geben? Worin?

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