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„In der Leckerhaftigkeit.“
„Sehr gerne, Monſeigneur.
„Aber eine Lection unter vier Augen. Wir ſchicken die Wachen in das Speiſezimmer von Herrn von Cha⸗ vigny und machen hier ein Abendbrod, deſſen Leitung ich Euch überlaſſe.
„Hm,“ ſagte La Ramée.
Das Anerbieten war verführeriſch, aber La Ramée, was auch der Herr Cardinal, als er ihn ſah, Unvortheil⸗ haftes von ihm gedacht haben mag, war ein alter Aus⸗ gelernter, der alle Fallen kannte, welche ein Gefangener zu ſtellen vermag. Herr von Beaufort hatte, wie er ſagte, vierzig Mittel vorbereitet, um aus dem Gefängniß zu ent⸗ fliehen. Verbarg dieſes Abendbrod nicht eine Liſt?
Er dachte einen Augenblick nach. Aber das Reſultat ſeiner Betrachtungen war, daß er die Speiſen und den Wein befehlen würde und daß folglich kein Pulver auf die Speiſen geſtreut und kein Trank in den Wein gemiſcht werden könnte. Was das ihn betrunken machen betrifft, ſo konnte der Herzog nicht wohl eine ſolche Abſicht haben, und er lachte bei dieſem Gedanken. Dann kam ihm eine Idee, welche Alles ausglich.
Der Herzog war den inneren Selbſtgeſprächen von La Ramée mit ziemlich unruhigem Auge gefolgt. Endlich aber erleuchtete ſich das Antlitz des Gefreiten.
„Nun“ fragte der Herzog,„geht 25 2
„Ja, Monſeigneur, unter einer Bedingung.“
„Unter welcher?“
„Daß uns Grimaud bei Tafel ſervirt.“
Nichts konnte den Prinzen angenehmer ſein. Er hatte jedoch die Gewalt über ſich, ſein Geſicht eine ſehr ſtark hervortretende Färbung von übler Laune annehmen zu laſſen.
„Zum Teufel, mit Eurem Grimaud!“ rief er,„er wird mir den ganzen Schmaus verderben.“
„Ich befehle ihm, ſich hinter Eurer Hoheit zu
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