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welcher unter ſeinen Empfindungen wogte, lag. Mit geſenktem Haupte hatte Zamor eine Hand ſeines Freundes gefaßt und ſah zuweilen von ihm auf das ſchöne Weib zu veſſen Haupte. Sie hatte ſich über ihn gebeugt und ihre ſchönen ſchwarzen Locken fielen gleich einem bergenden Vorhang um ihr Haupt, das ſich zum Kußraube beugte und verhüllte ſo das Unternehmen des ſchönen Mundes der Gräfin.— Die tiefſte Stille herrſchte in dem
Zimmer, kein Laut regte ſich, nur⸗die Athemzüge“
der drei Leute hörte man.— Plötzlich hörte man auf dem Hofe Zank, Fredericks Stimme ſchien Jemand den Eintritt in das Haus zu verwehren, dann ſchrie er laut— und die Gräfin und Zamor hörten einen flüchtigen Schritt auf der Treppe. Die Thüre wurde aufgeriſſen, Pantherfuß erſchien
in derſelben, aber er prallte zurück, als er den
ſchlafenden Werner in den Armen dieſes Weibes ſah, das er, er wußte ſelbſt nicht aus welchem Grunde, tödtlich haßte.—
„Verloren!“ knirſchte er und drehte ſich wieder herum, nachdem er noch einmal über die Gruppe geſchaut.— Mit ſtolzen Blicken betrachtete die


