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Wer iſt es? fragte ein dicker Herr, der ſein ſchwarzes Glas ins Auge klemmte. Er iſt es wirklich! erwiderte der Gefragte lebhaft, indem er ſich auf den Zehen hob. Der Neffe der
Präſidentin, Guſtav Randau, der ſeit langer Zeit auf
Reiſen war.
War er nicht Aſſeſſor oder dergleichen? fragte der Herr mit dem Glaſe.
Er war Aſſeſſor, aber er zog den Rock aus, oder vielmehr er wurde ihm ausgezogen, erwiderte der ältliche Herr lachend.
Ach richtig, ſagte der Andere, er hatte zu freie Meinungen, ſchrieb Dinge, die ihn in Unterſuchung brachten. Der Staat darf dergleichen nicht von ſeinen Beamten dulden in einer Zeit wo Alles raiſonirt, Jeder beſſer wiſſen will, was geſchehen ſoll. Iſt's nicht ſo, Profeſſor?
Getroffen, verſetzte der Profeſſor, und damit es ihm nicht noch einmal ſo gehe, nahm der junge Menſch da mit ſeinem Kopf voll ſchlechten Ideen über Recht und Unrecht, den Abſchied, und ging um zu ſehen, ob anderswo die Sonne heller ſcheine. Glücklicher Weiſe hat er Geld genug dazu.
Geld macht nicht klug, erwiderte der dicke Herr.


