Teil eines Werkes 
5. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Das noch erden den über nhlic Sie,

6 zur

dutzt einen auf

nd er leiter

Ende. ſte er amen einer Das wa uroha enigt was helde, ſih

deln

175

mein Gott! Er iſt es, der mir das Leben rettete! Laß uns keine Minute verlieren! Nimm Deinen Shawl um.

Coſette glaubte, er wäre verrückt geworden und ge⸗ horchte ihm.

Er athmete kaum noch, er preßte die Hand auf das Herz, um deſſen heftigen Schlag zu mildern. Er ging mit großen Schritten auf und nieder und umarmte Coſette.

Ach, Coſette! ſagte er,ich bin ein Unglück⸗ ſeliger!

Marius war außer ſich. Er begann in dieſem Jean Valjean ein erhabenes, finſteres Weſen zu erblicken. Eine unerhörte Tugend, göttlich, mild, demüthig in ihrer Größe, zeigte ſich ihm. Der Galeerenſträfling verwandelte ſich in Chriſtus. Marius war durch dieſes Wunder geblendet. Er wußte nicht genau, was er ſah, aber es war etwas Großes!

Binnen einem Angenblick hielt ein Fiaker vor der Thür.

Marius hob Coſette hinein und ſprang ihr nach.

Kutſcher, ſagte er,Rue de PHomme Armé Nr. 7.

Der Fiaker fuhr davon.

Ach, welch ein Glück! ſagte Coſette,Rue de['Homme Armé! Ich wagte es nicht mehr, mit Dir davon zu ſprechen. Wir werden Herrn Jean wiederſehen.

Deinen Vater! Coſette, Deinen Vater mehr als je. Coſette, ich errathe. Du ſagteſt mir, daß Du nie den Brief empfangen hätteſt, den ich durch Gavroche Dir ſchickte. Er wird in ſeine Hände gefallen ſein. Coſette, er iſt in die Barrikade gekommen, um mich zu retten. Da es ſein Bedürfniß iſt, ein Engel zu ſein, hat er im Vorbeigehen auch noch Andere gerettet; er rettete Javert. Er zog mich aus dieſem Abgrund um mich Dir zu geben. Er hat mich auf ſeinem Rücken durch den entſetzlichen Abzugskanal ge⸗ tragen. Ha, ich bin ein undankbares Ungeheuer. Coſette,