14 genug an Männern, um unnütze Ausgaben zu machen. Wenn für Einige die Pflicht herrſcht, zu gehen, ſo muß dieſe Pflicht ebenſo erfüllt werden wie jede andere.“
Enjolras, der zum Princip gewordene Menſch, hatte auf ſeine Geſinnungsgenoſſen jenen allmächtigen Einfluß, welcher aus dem Unbedingten entſpringt. Wie groß aber auch dieſe Allmacht ſein mochte, murrte man dennoch.
Führer bis in die Nagelſpitzen, beharrte Enjolras um ſo mehr auf ſeinen Willen, als er ſah, daß man murrte. Er fuhr voll Stolz fort:
„Die, welche ſich fürchten, nicht mehr als Dreißig zu ſein, mögen es ſagen.“
Das Murren verdoppelte ſich.
„Uebrigens,“ bemerkte eine Stimme in der Menge, „zu gehen, das iſt leicht geſagt. Die Barrikade iſt um⸗ zingelt.“
„Nicht auf der Seite der Hallen,“ ſagte Enjolras. „Die Straße Mondétour iſt frei, und durch die Rue des Précheurs kann man den Markt des Innocents erreichen.“
„Und da,“ rief eine andere Stimme aus der Gruppe, „wird man ergriffen. Man fällt einem Wachtpoſten der Linie oder der Vorſtadt in die Hand. Sie ſehen einen Mann in der Blouſe und in der Mütze vorübergehen. Woher kommſt Du? Sollteſt Du nicht von der Barrikade tommen? und man ſieht in die Hände. Du riechſt nach Pulver. Erſchoſſen.“
Enjolras berührte, ohne zu antworten, Combeferres Schulter und Beide traten in den unteren Saal.
Sie kehrten einen Augenblick darauf zurück, Enjolras hielt in den Händen die vier Uniformen, die er hatte zurück⸗ legen laſſen. Combeferre folgte ihm mit dem Lederzeug und den Tſchako's.
„Mit dieſen Uniformen,“ ſagte Enjolras,„miſcht man ſich unter die Reihen und entkommt. Hier für Vier.“
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