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erfüllt und glich in der Dämmerung dem Verdeck eines entmaſteten Schiffes. Die darin umhergehenden Kämpfer bewegten ſich wie ſchwarze Geſtalten. Ueber dieſem ent⸗ ſetzlichen ſchwarzen Neſte zeigten ſich die ſtummen Häuſer in matter Beleuchtung; ganz oben färbten die Eſſen ſich weiß. Vögel umflatterten ſie mit luſtigem Geſchrei. Das
hohe Haus, welches den Hintergrund der Barrikade bildete,
war der aufgehenden Sonne zugewendet und ſein Dach roſig beſchienen. An dem Fenſter des dritten Stocks ſchankelte der Morgenwind das graue Haar des Todten.
„Es freut mich, daß die Fackel ausgelöſcht iſt,“ ſagte Courfeyrac zu Feuilly.„Dieſe im Winde flackernde Fackel langweilte mich. Sie ſchien Furcht zu hegen. Das Licht der Fackel gleicht der Weisheit der Feigen; es beleuchtet ſchlecht, weil es zittert.“
Die Morgenröthe erweckt die Geiſter wie die Vögel; Alle plauderten.
Jolly, der eine Katze in eine Dachrinne ſchleichen ſah, ſchöpfte daraus die Philoſophie:
„Was iſt die Katze? Ein Heilmittel. Als der gute Gott die Maus geſchaffen hatte, ſagte er: Ei, da hab' ich eine Dummheit gemacht. Und nun ſchuf er die Katze. Die Katze iſt eine Ausradirung der Maus. Die Maus mit der Katze iſt ein Correcturabzug der Vorſehung.
Combeferre, der von Studenten und Arbeitern um⸗ geben war, ſprach von den Todten, von Jean Prouvaire, Bahorel, Mabeuf, und ſelbſt von Cabuc und von der ſtrengen Traurigkeit Enjolras.


