Teil eines Werkes 
4. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Gavroche erwiderte:

Sie ſprechen ſehr gut. Wirklich, man ſollte Sie nicht für ſo alt halten. Sie ſollten alle Ihre Haare für hundert Francs das Stück verkaufen. Dafür bekämen Sie fünfhun⸗ dert Francs.

Wohin gehſt Du? Wohin gehſt Du? Wohin gehſt Du, Bandit?

Gavroche erwiderte:

Das ſind ſchlechte Worte. Das erſte Mal, wenn man Ihnen die Bruſt reicht, muß man Ihnen den Mund beſſer auswiſchen.

Der Sergeant ſenkte das Bajonnet.

Wirſt Du mir endlich ſagen, wohin Du gehſt, Elen⸗ der!

Mein General, ſagte Gravroche,ich hole den Arzt für meine Gattin, die in Wochen liegt.

Zu den Waffen, rief der Sergeant.

Sich durch das zu retten, wodurch man in das Ver derben geräth, iſt das Meiſterwerk kräftiger Menſchen; Ga vroche überſah mit einem Blick die ganze Lage. Es war der Karren, der ihn in Gefahr gebracht hatte; es war an dem Karren, ihn zu ſchützen.

In dem Augenblicke, in welchem der Sergeant ſich auf Gavroche ſtürzen wollte, rollte der Karren, der zum Geſchoß geworden war, mit aller Gewalt auf ihn zu, und an den Banch getroffen, fiel er in den Rinnſtein, während ſein Ge⸗ wehr in der Luft losging.

Auf das Geſchrei des Sergeanten war die Mannſchaft des Poſtens im bunten Gedränge herausgeſtürzt; der Schuß veranlaßte eine allgemeine Decharge, worauf man die Gewehre wieder ladete und abermals abſchoß.

Dieſes Feuern dauerte eine gute Viertelſtunde lang und tödtete mehrere Fenſterſcheiben.

Gavroche indeß, der haſtig umgekehrt war, blieb fünf