Teil eines Werkes 
3. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Einen Augenblick darauf ſtand Thénardier auf der Straße.

Sobald er das Straßenpflaſter berührt hatte und ſich außer Gefahr ſah, war er nicht mehr müde, noch frierend, noch zitternd. Die furchtbaren Dinge, die er überſtanden hatte, verſchwanden wie Rauch; ſein wilder Geiſt erwachte in ihm, und als er ſich frei fand, war das erſte Wort dieſes Menſchen:

Was eſſen wir jetzt?

Es iſt kaum nöthig, zu erklären, daß der Sinn dieſer Worte zugleich bedeutete: tödten, ermorden, rauben. Eſſen,

Verſchlingen.

Verſtändigen wir uns, ſagte Brujon.Machen wir Alles in drei Worten ab und trennen wir uns dann ſogleich Es gab ein Geſchäft, das gut zu ſein ſchien, Rue Plumet, eine öde Straße, ein einſames Haus, ein altes verroſtetes Gitter vor einem Garten, allein wohnende Weiber.

Nun, weshalb nicht? fragte Thénardier.

Deine Fee, Eponine hat die Sache unterſucht, er widerte Babet.

Und ſie brachte der Magnon einen Zwieback, fügte Gueulemer hinzu.Es iſt da Nichts zu thun.

Die Fee iſt nicht einfältig, meinte Thénardier, dennoch muß man ſehen.

Ja, ja, ſagte Brujon,man muß ſehen.

Keiner der Männer ſchien Gavroche noch zu bemerken, welcher während dieſes Geſprächs ſich auf einen der Eck ſteine der Barackenwand geſetzt hatte. Er wartete einige Augenblicke, vielleicht, weil er hoffte, daß ſein Vater ſich zu ihm wenden würde. Dann zog er ſeine Schuhe wieder an und fragte:

Iſt es zu Ende? Ihr bedürft meiner nicht mehr, Ihr Männer? Ihr ſeid aus der Verlegenheit gezogen. Ich gehe. Ich muß meine Kinder aufwecken.