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kam unten in dem Graſe auf die Füße zu ſtehen, nahm den kleinen Fünfjährigen um den Leib, ſtellte ihn auf die Leiter und kletterte dann hinter ihm auf dieſelbe hinan, indem er dem älteren zurief:„ich werde ſchieben, ziehe Du ihn.“
Im Nu war der Kleine hinaufgeſchafft; geſtoßen, ge⸗ zogen, geſchoben, geriſſen, in das Loch gebracht, ehe er Zeit gewonnen, ſich zu beſinnen, und Gavroche, der nach ihm eingetreten war, ſtieß mit dem Fuße die Leiter um, daß ſie niederfiel, worauf er in die Hände klatſchte und rief:
„Wir ſind eingedrungen! Es lebe der General La⸗ fayette!“
Als dieſer Ausbruch vorüber war, fügte er ruhiger hinzu:
„Burſchen, Ihr ſeid nun bei mir.“
Gavroche war in der That in ſeiner Wohnung. O, unerwartete Nützlichkeit des Nutzloſen! Barmherzigkeit der großen Dinge! Güte der Reichen! Dieſes übergroße Monument, welches einen Gedanken des Kaiſers ver⸗ wirklichte, war die Wohnung eines Gamins geworden.
Die ſonntäglich geputzten Bürger, welche vor dem
Elephanten des Baſtilleplatzes vorübergingen, pflegten, indem ſie ihn mit verächtlichen Blicken maßen, zu ſagen: wozu nützt das Ding!— Es nützt dazu, ein kleines Weſen ohne Vater und Mutter, ohne Brod und Kleidung, ohne Obdach vor Kälte, Froſt, Regen und Wind, vor dem Straßenkoth, der das Fieber erzeugt, vor dem Schlafen im Schnee, der ihm den Tod giebt, zu ſchützen.
Es war eine Wohnung denen geöffnet, denen alle anderen Thüren ſich verſchloſſen.
Das war es, wozu der Elephant der Baſtille nützte. Was nur berühmt hatte werden ſollen, war erhaben ge⸗ worden.
Das Loch, durch welches Gavroche in das Zimmer


