Teil eines Werkes 
3. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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nichtet uns, bis dahin aber helft uns—“ Das Alles wurde am hellen Tage verhandelt.

Es fandetr auch geheimnißvolle Ereigniſſe ſtatt.

Bei Anbruch der Dunkelheit begegnete ein Arbeiter in der Nähe des Canals einem wohlgekleideten Herrn, der zu ihm ſagte:„wohin gehſt Du, Bürger?“—„Mein Herr“, erwiderte der Arbeiter,„ich habe nicht die Ehre, Sie zu kennen.“„Ich kenne Dich gut“, ſagte der Mann, und fügte dann hinzu:„Fürchte nichts. Ich bin der Agent der Comité's. Man hält Dich im Verdacht, nicht zuver⸗ läſſig zu ſein. Du weißt, daß wenn Du irgend Etwas verrathen ſollteſt, man die Augen auf Dich gerichtet hat.“ Dann drückte er dem Arbeiter die Hand und ſagte, indem er ſich entfernte,„wir ſehen uns bald wieder.“

Die Polizei hörte nicht mehr blos in den Cabarets, ſondern auch auf der Straße eigenthümliche Aeußerungen, wie z. B.:„Laß Dich ſchnell aufnehmen“, ſagte ein Wähler zu einem Tiſchler.

„Weshalb?“

„Es wird einen Schuß abzufeuern geben.“

Zwei zerlumpte Kerle ſagten zu einander:

„Wer regiert uns?“

„Herr Philipp.“

„Nein, der Bürgerſtand.“

Ein andermal hörte man, wie ein Mann, der an

einem andern vorüberging, ſagte:„ich habe einen guten An⸗

griffsplan.“

Die Hauptführer, wie man ſie in der Vorſtadt nannte, hielten ſich verborgen. Man vermuthete, daß ſie ſich zu ihren Berathungen in einem Cabaret nahe bei St. Euſtache verſammelten. Ein Herr Aug..., Vorſtand der Unter⸗ ſtützungsgeſellſchaft für die Schneider, Rue Mondétour, galt als Hauptvermittler bei den Vorſtänden der Vorſtadt Saint Antoine. Gleichwohl lag viel Dunkel auf dem Führer und