Teil eines Werkes 
3. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Königthum ſelbſt; ſie riefen: Revolution; weshalb dieſer König? Die Fractionen ſind Blinde, welche gut zielen. Auch die Republikaner ſtießen dieſen Ruf aus. Von ihrer Seite aber war er begriffen. Was bei den Legitimiſten Blindheit war, wurde bei den Demokraten Scharfblick. Kaum waren ſeit ver Juli⸗Revolution zwanzig Monate verfloſſen und ſchon begann das Jahr 1832 mit der Aus ſicht ungeheurer Gefahren und Drohungen; die Noth des Volkes, die brodloſen Arbeiter, der letzte Prinz von Condé in der Dunkelheit verſchwunden, Brüſſel, die Naſſauer ver⸗ treibend, wie Paris die Bourbons, Belgien, ſich einen fran⸗ zöſiſchen Prinzen antragend und einem deutſchen Prinzen übergebend. Der ruſſiſche Haß des Kaiſers Nicolaus die zwei Dämonen des Südens, Ferdinand in Spanien und Miguel in Portugal; die Erde zitternd in Italien; Met⸗ ternich die Hand nach Bologna ausſtreckend; Frankreich in Ancona Oeſtreich trotzend; im Norden finſtere Feuer⸗ ſchläge, welche Polen in ſeinen Sarg wieder einnagelten; aus ganz Europa zornige Blicke auf Frankreich gerichtet; England, ein verdächtiger Verbündeter, bereit, das umzu⸗ ſtoßen, was wankte, ſich auf das zu werfen, was fallen würde; die Pairie ſich hinter Beccaria verbergend, um dem Geſetz vier Köpfe zu verweigern; die Lilie auf dem Wagen des Königs ausgekratzt, das Kreuz heruntergeriſſen von Notre⸗Dame; Lafayette herabgeſetzt, Lofitte zu Grunde gerichtet; Benjamin Conſtant in Dürftigkeit geſtorben, Ca⸗ ſimir Périer geſtorben in der Erſchöpfung der Gewalt; die politiſche und die ſociale Krankheit ſich zu gleicher Zeit erklärend in den beiden Hauptſtädten des Reiches, die eine in der Stadt der Gedanken, die andere in der Stadt der Arbeit; in Paris der Bürgerkrieg, in Lyon der Krieg der Knechtſchaft; in beiden Städten der gleiche Schein des Feuerofens; ein purpurrother Krater auf der Stirn des Volkes; der Süden fanatiſirt, der Weſten aufgeregt,