Teil eines Werkes 
3. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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nonen, was willſt Du von mir? Wollt ihr denn den Apoll von Belvedere mit Kartätſchen beſchießen? Was haben die Cartouchen mit der Venus von Medicis zu ſchaffen? O die jungen Leute unſerer Zeit ſind Schnapphähne, und die keine Ungeheuer ſind, das ſind Dummköpfe! Sie thun Alles, was ſie können, um häßlich zu werden; ſie ſind ſchlecht gekleidet, fürchten ſich vor den Weibern und haben gegen die Unterröcke das Weſen eines Bettlers, worüber die Maikäfer lachen müſſen; auf Ehre, man ſollte glauben, ſie wären verſchämte Arme der Liebe. Sie ſind mißgeſtaltet und vervollſtändigen ſich dadurch, daß ſie einfältig ſind. Und dieſer ganze Schwarm von Kinder will politiſche Mei⸗ nungen haben. Es ſollte ſtreng verboten werden, politiſche Meinungen zu hegen. Sie fabriciren Syſteme, bilden die Geſellſchaft um, demoliren die Monarchie, werfen alle Ge⸗ ſetze zu Boden, bringen den Boden an die Stelle des Kellers, einen Thürhüter an die Stelle des Königs. Wollen die Zeit umgeſtalten und halten es für ein Glück, heimlich die Waden der Wäſcherinnen zu beäugeln, die auf ihre Karren ſteigen! Ha, Marius! ha Lump! Auf öffentlichem Platze zu debattiren! Maßregeln zu nehmen! Das nennen ſie Maßregeln nehmen, gerechte Götter! Schüler berathen über die Nationalgarde, das wird man ſelbſt bei den Ogibbewas und bei, den Cadodaſchen nicht ſehen! Die Wilden die ganz nackt gehen mit einem Streitkolben in der Pfote, ſind weniger roh, wie die Rechtsſchüler! Die wollen berathen! Das iſt das Ende der Welt! Berathet nur, ihr Schelme! Aber dergleichen wird geſchehen, ſo lange ſie die Zeitungen leſen dürfen. Das koſtet ſie einen Sou und ihren geſunden Verſtand, ihr Herz, ihre Seele und ihren Geiſt. Dazu verläßt man das Lager bei ſeiner Familie. Alle Zeitungen ſind Peſt; alle, ſelbſt die Drogeau blanc! Ha, gerechter Himmel, Du kannſt Dich rühmen, Deinen Großvater zur Verzweiflung gebracht zu haben!