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das Volk, Leiden und Arbeit ſind aber die beiden Angeſichte des Menſchen. Hier giebt es eine Menge unbekannter Ge⸗ ſchöpfe, unter denen es von den ſonderbarſten Typen wim⸗ melt. Fex urbis, ruft Cicero aus. mob fügt Burke unwillig hinzu, Haufen, Menge, Pöbel. Die Worte ſind ſchnell ausgeſprochen. Doch ſei es. Was thut das? Was kümmert es mich, ob ſie barfuß gehen. Sie können nicht leſen? deſto ſchlimmer. Soll man ſie deshalb verlaſſen? Soll man ihnen ihr Elend zum Fluche machen? Kann die Aufklärung dieſe Maſſen nicht durchdringen? Kehren wir zu dem Rufe zurück: Aufklärung und beharren wir dabei! Wer weiß, ob dieſe dunkeln Maſſen nicht erleuchtet werden?
Sind die Revolutionen nicht Umwandlungen? Gehet hin, ihr Philoſophen, lehrt, klärt auf, entzündet, denkt laut, ſprecht laut, ſchließt Brüderſchaft mit den öffentlichen Plätzen! Verkündet gute Neuigkeiten, erklärt die Rechte, ſingt die Marſeillaiſe, ſäet Enthuſiasmus, brecht grüne Zweige von den Eichen. Macht aus den Gedanken einen Wirbelwind. Dieſe Menge kann erhaben gemacht werden. Wir müſſen es verſtehen lernen, uns dieſes Gewirrs von Grundſätzen und Tugenden zu bedienen, die zu gewiſſen Stunden beben, zittern und ausbrechen. Dieſe Barfüßler, dieſe nackten Armen, dieſe Lumpen, dieſe Unwiſſennheit, dieſe Finſterniß können zu der Eroberung eines Ideals verwendet werden. Blickt durch das Volk hindurch und ihr werdet die Wahr⸗ heit entdecken. Den gemeinen Stand, den ihr mit den Füßen tretet, werft in den Schmelzofen, und er wird zu dem glänzenden Kryſtall, Dank dem Galilei und Newton, die die Sternenwelten erforſchten.
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