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ſich unter allen Geſtalten des Erhabenen. Es erfüllt mit ſeinem Lichte Waſhington, Kosciusko, Bolivar, Botzaris, Riégo, Bem, Manin, Lopez, John Brown, Garibaldi; es iſt überall, wo die Zukunft anbricht; in Boſton 1779, auf der Inſel Léon 1820, in Peſth 1848, in Palermo 1860; es flüſtert das gewaltige Feldgeſchrei: Freiheit! in das Ohr der Abolitioniſten Amerika's; es erzeugt Canaris, Qui⸗ roga, Piſacane; es ſtrahlt das Große über die Erde aus; es iſt Tribüne unter den Füßen Mirabeau's und Krater unter den Füßen Robespierre's; ſeine Bücher, ſein Theater, ſeine Kunſt, ſeine Wiſſenſchaft, ſeine Literatur, ſeine Philo⸗ ſophie ſind die Handbücher des Menſchengeſchlechts; es läßt ſeine Sprache durch den Mund der Welt reden; es erweckt in allen Geiſtern den Gedanken des Fortſchritts; die Dogmen der Freiheit, die es ſchmiedet, ſind für Generationen Schwerter, und mit der Seele ſeiner Denker und ſeiner Dichter ſind ſeit 1789 alle Helden aller Völker belebt worden. Das hindert alles nicht das Gaminweſen, und dieſes ungeheure Genie, welches man Paris nennt, malt mit Kohle die Naſe Bouginier's an die Mauern des Theſeustempels, während es die ganze Welt durch ſeine Aufklärung verwandelt.
Paris zeigt fortwährend die Zähne; wenn es nicht grollt, lacht es.
Das iſt Paris. Der Rauch, der auf ſeinen Dächern aufſteigt, ſind die Ideen des Weltalls. Ein Hauch von Koth und Steinen, wenn man will, aber vor Allem ein moraliſches Weſen. Es iſt mehr als groß, es iſt ungeheuer. Weshalb? Weil es wagt.
Wagen; um dieſen Preis wird die Freiheit erlangt.
Alle erhabenen Eroberungen ſind mehr oder minder der Preis der Kühnheit. Damit die Revolution ſei, genügt es nicht, daß Montesquieu ſie ahnt, daß Diderot ſie predigt, daß Beauchmarchais ſie verkündet, daß Condorcet ſie berech⸗
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