Teil eines Werkes 
3. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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bauen; die Reden auszuſchreien, welche die Behörde zu Gunſten des franzöſiſchen Volkes erläßt; zwiſchen den Pflaſter⸗ ſteinen kratzen; er hat ſein eigenes Geld, welches aus allen Stücken kleinen geprägten Kupfers beſteht, die man auf den öffentlichen Wegen finden kann. Dieſes merkwürdige Geld welches den Namen Fetzen annimmt, hat ſeinen unwandel⸗ baren Cours und iſt in dem kleinen Zigeunerlande der Kinder ſehr gut geordnet.

Endlich hat er auch ſeine eigenen Thiere, die er in den Winkeln aufmerkſam beobachtet; das Thier des guten Gottes, die Todtenkopfswanze, den Aergerlichen,den Teufel, ein ſchwarzes Inſekt, welches dadurch verletzt, daß es ſeinen mit zwei Hörner beſetzten Schwanz zuſammenzieht; er hat ſein fabelhaftes Ungeheuer, welches Schuppen unter dem Bauch hat und doch keine Eidechſe iſt, Blaſen auf dem Rücken und doch keine Kröte iſt, welches die Löcher der alten Kalk⸗ öfen und der ausgetrockneten Ziehbrunnen bewohnt, ſchwarz, haarig, klebrig, kriechend, bald langſam, bald raſch, welches nicht ſchreit, aber ſieht, und ſo fürchterlich iſt, daß noch Nie⸗ mand es jemals erblickt hat. Er nennt dieſes Ungeheuer den Tauber. Tanber unter den Steinen zu ſuchen iſt ein Vergnügen gefährlicher Art. Ein anderes Vergnügen iſt, plötzlich den Stein aufzuheben und Kellerwürmer zu ſuchen. gede Gegend von Paris iſt berühmt durch die intereſſanten Auffindungen, die man dort machen kann. Es giebt Ohr⸗ würmer auf den Zimmerſtätten der Urſelinerinnen, Tauſend⸗ füße im Panthéon, Froſchwürmer in den Gräbern des Märzfeldes.

Was Witzworte betrifft, ſo hat dieſes Kind ſie von Talleyrand. Es iſt nicht minder cyniſch, aber rechtſchaffener. Es iſt begabt mit einer unvorhergeſehener Luſtigkeit; er er⸗ ſchreckt den Krämer durch ſein tolles Lachen. Seine Ton⸗ leiter geht luſtig von dem höheren Luſtſpiel bis zu der Poſſe herab.