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trifft, immer auf der Hut. Der fragliche Agent kam ge⸗ ſtern hierher, um Peppino zu ſuchen und ihm mitzuthei⸗ len, daß ein Unbekannter, ein geborener Franzoſe, bei dem Intendanten der Polizei geweſen ſei, um die unge⸗ heure Prämie zu verlangen, welche—“
„Ah! Befindet ſich denn dieſer Menſch ſchon im Be⸗ ſitze meines Kopfes?“ fragte Vampa ohne die geringſte Unruhe zu zeigen.
„Vielleicht hofft er dahin zu gelangen, denn er hat die Hilfe der bewaffneten Macht in Anſpruch genommen und verſprochen, Sie ſelbſt ihr entgegenzuführen.“
„Wo denn?“ fragte Vampa.
„Das iſt das Geheimniß des Verräthers.“
„Wie heißt er denn?“
„Das iſt noch ein Geheimniß zwiſchen ihm und der Polizei.“
„Und wann ſoll denn dieſe Ueberrumpelung ausgeführt werden?“
„In der kürzeſten Friſt, Signor Luigi. Auch müſſen Sie auf Ihrer Hut ſein. Bedenken Sie, daß der Kopf nicht eine Sache iſt, die man verlieren kann, wie eine
Hand voll Thaler.“
Vampa ſchlug ein gellendes Gelächter auf, deſſen Sinn Meſtre Paſtrini nicht recht begriff.
„Ah, der Verräther hat den Preis gegenwärtig ſchon erhalten,“ rief Vampa.„Alſo, Meſtre Paſtrini, ich habe Ihnen geſagt, daß ich einen guten Wagen und lugen Po⸗ ſtillon bedarf.“
„Aber was ich Ihnen eben geſagt habe?“ fragte Pa⸗ ſtrini ganz beſtürzt.
„Iſt keinen Strohhalm werth.“
Wie ſo2 2
„Paſtrini! Paſtrini!“ rief Vampa,„Sie ſind nru⸗ gierig und das iſt ſehr unrecht, weil es mir mißfällt.“
Paſtrini murmelte eine Entſchuldigung und drehete ſich


