ter und Henker in ſeiner eigenen Sache aufgeworfen, ohne zu bedenken, daß es ſehr ſchwer iſt, ſich in gerechtem Maße zu halten, wenn der Zorn betäubt und der Haß verblen⸗ det. Zuweilen aber hörte er doch die Stimme Gottes, deſſen Namen er anrief.
Er war ſo zu ſagen ein gefallener Engel, der ſich aber des Himmels erinnerte.
Aber was ſollen wir von Benedetto ſagen? Er war ein von der Hölle ausgeſpieener Dämon, der niemals den bleichſten Abglanz des Himmels geſchaut!
Wird endlich ein Lichtſtrahl von oben die Finſterniß erhellen, welche das Gewiſſen Benedetto's, des Verworfe⸗ nen, erfüllt, der nur vom Richts ſpricht?
Wird er die ruchloſe Gewalt, die er ſich angemafßt, nur zum Böſen, nie zum Guten anwenden?
Wer kann die Geheimniſſe der Vorſehung leſen?
Ende des erſten Bandes.
ann'ſchen Buchdruckerei in Schneeberg.
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