Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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Aber Du haſt deſſen doch gezogen? bemerkte die Baroneſſe.

Ich will nichts weiter ſagen, entgegnete Lucian mit Feſtigkeit,ich ſage mich von Deinen Intereſſen los es bleibt uns blos das einfache Agio der Freundſchaft übrig

Sehr wohl, mein Herr, rief die Baroneſſe bleich vor Wuth und in ihrer Eigenliebe ſchwer verletzt, denn ſie begriff ſehr wohl, was dieſe Worte, im Grunde genommen, zu bedeuten hatten.Sehr wohl, aber dieſes Opfer nehme ich nicht an, ſchließen wir unſere Rechnungen ab und dann

Und dann? fragte er mit einem ſpöttiſchen Geläch⸗ ter, welches verrieth, wie ſehr er die ohnmächtige Wuth der Baroneſſe verlachte.

Sie wünſchen ohne Zweifel, daß wir uns niemals wie⸗ derſehen?

Lucian ſteckte die Hände in die Taſchen und blieb unbeweglich eine Antwort, die ungefähr ſo viel ſagen wollte, als:Wie es Ihnen beliebt.

Indeſſen deute ich Ihnen an, daß ich dieſen Winter noch in Paris bleibe.

Sie können nicht beſſer thun. Ich habe mir ſagen laſſen, daß die Oper ausgezeichnet ſein wird. Das Reper⸗ toir enthält faſt nichts als Donizetti und Bellini.

Und Herr Lucian Debrah, ſetzte die Baroneſſe ab⸗ ſichtlich lachend hinzu.

Ich verſtehe nicht.

Ich wünſche Ihr Debut im Miniſterium zu ſehen.

Na, Baroneſſe, ſagte Lucian in einem ernſten Tone, der zu dem der Frau von Danglars einen ſeltſamen Gegen⸗ ſatz bildete,wer auf's Steigen und auf's Fallen ſpekulirt hat, kann nicht ohne einigen Widerwillen Paris verlaſſen und ſich auf die Proportionen einer einfachen fremden

Touriſtin reduciren. Das begriift ſich ſehr leicht. Indeſ⸗