Teil eines Werkes 
3.-7. Bdchn (1852)
Entstehung
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trat der Unterpräfect an ein Papier, welches auf die Tapete des Cabinets genagelt war, ſuchte zugleich mit den Augen und dem Finger und ſagte:

„He! he! he! Haramont, richtig, Canton Villers⸗ Cotterets, ſiebzig Feuerſtellen, vierhundert Einwohner, hat bei der Aushebung von 1814 neun Mann zu ſtellen.“

„Gut,“ ſagte Baſtien,„Sie wiſſen nun, was Hara⸗ mont iſt, wir können weiter ſprechen.“

„Neun Mann,“ wiederholte der Unterpräfect!„nun, hat Ihr Dorf ſeine neun Mann geſtellt?“

„Mein Dorf wird ſtellen, was es ſtellen muß,“ ant⸗ wortete Baſtien, gereizt durch die Manieren des Unter⸗ präfecten,„und zum Beweiſe dient, daß geſtern die Ziehung ſtattgefunden hat; ich komme ſogar deshalb hierher.“

„So ſagen Sie doch einmal, warum Sie kommen.“

„Ich ſage Ihnen ja, ich komme deshalb hieher.“

„Wie, deshalb?“

„Ja, wegen der Conſcription.“

„Ah! Sie ſind doch nicht ausgehoben, da Sie Ihren Abſchied haben.“

„Nehmen Sie ſich in Acht, Herr Unterpräfect, Sie werden nie zu etwas kommen, Sie ſind zu hitzig, wie man beim Rrregimente ſagte.“

Der Unterpräfect machte eine Bewegung der Ungeduld.

„Ah! Ruhe, Ruhe,“ verſetzte Baſtien;„wenn ich ſage, ich komme deshalb, ſo heißt das, ich wolle für Einen einſtehen, der es bei der Ziehung verloren hat.“

„Dann nur heraus mit der Sprache. Sie ſagen alſo, Sie wollen für Einen einſtehen, der dem Looſe verfallen iſt?“

„Sie verkaufen ſich alſo?“

„Nein, Herr Unterpräfect, ich ſchenke mich.“

„Wie! Sie ſchenken ſich?“ verſetzte erſtaunt der Unterpräfect.

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