21
nab⸗„Was ich will, was ich wünſche, Herr Unterpräfeet, wollte ich Ihnen eben eröffnen, als Sie mich dadurch
ſtien, daran verhinderten, daß Sie mich ſehr zur Unzeit
bis unterbrachen.“
und„Zur Unzeit, wie, zur Unzeit?“ wiederholte der
ffen⸗ Unterpräfect. „Zur Unzeit iſt eine Redensart, der wir uns beim ſeine Regiment bedienten, um ohne Grund zu ſagen.“ 4 einer„So erklären Sie ſich, was wollten Sie mir eröff⸗ nen, hätte ich Ihnen nicht zur Unzeit, wie Sie beim ſich Regimente ſagten, das Wort abgeſchnitten“
hielt, Baſtien ſchaute den Unterpräfecten ſcharf an, um zu
igen, ergründen, ob nicht eine verborgene Beleidigung in den Worten des öffentlichen Beamten liege.
äfect,„Ja,“ ſprach er,„ja, beim Rrregiment ſagten wir
daß das; ahl beim Rrregiment war es ein Vergnügen.“
nicht„Ich warte,“ verſetzte der Unterpräfect,„daß Sie
mir gefälligſt mittheilen, in welcher Abſicht Sie mir das Vergnügen gemacht haben, mich zu ſtören.“
das„Hätten Sie mich ſprechen laſſen, ſo wüßten Sie wohl es ſchon: ich habe Sie geſtört, um Ihnen zu melden, jeſtãt daß ich vom Dorfe Haramont bin.“ nſere„Was iſt das, das Dorf Haramont?“ ienſt„Wie, Sie wiſſen nicht, was das Dorf Haramont
iſt, und Sie ſind Unterpräfect des Aisne⸗Departement? 3 Ah! gut, das iſt ein drolliger Unterpräfect.“ ſchied Der Unterpräfert hatte gute Luſt, zwei Bedienten ſehen zu klingeln und Baſtien vor die Thüre werfen zu laſſen, e zu aber Baſtien hatte ſeinen Säbel an der Koppel und ſein er ſt Krenz auf der Bruſt, und zu jener Zeit, wo die Säbel zu ernſten Schlachten gezogen wurden, wo es nicht jeden fori Morgen Kreuze im Mo niteur regnete, war es etwas, ß die ſelbſt in Gegenwart einer ſo wichtigen Perſon wie ein ebt.“ Unterpräfect in einer Unterpräfectur, einen Säbel an der a Seite und ein Kreuz auf der Bruſt zu haben. Statt ſich in eine Polemik mit Baſtien einzulaſſen,


