Teil eines Werkes 
3.-7. Bdchn (1852)
Entstehung
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„Wenn es durchaus ſein muß,“ erwiederte Vater

Cadet mit erſtickter Stimme,„ich werde bis zu tauſend ehen.“ 66 Meiſter Niguet ſchüttelte den Koyf.

Vater Cadet ſah die Bewegung.

„Was meinen Sie?“ fragte er.

„Vater Cadet,“ ſprach der Notar,„ſchlagt Euch das aus dem Sinne, kaßt Gott walten. Reichere als Ihr ſind genöthigt geweſen, hierauf zu verzichten; Ihr habt gethan, was Ihr thun mußtet, mehr ſogar, denn Ihr wißt, die gute Abſicht gilt für die That, ſeyd alſo ruhig in Eurem Gewiſſen.“

„Ah! ja,“ ſprach Vater Cadet,„Sie ſagen alſo, das ſei zu theuer, nicht wahr?“

vn ich müſſe nicht mehr daran denken?“

„Nein.“

Vater Cadet ſtand auf und ſagte:

„Ich danke, Herr Nignet. Ah! ſehen Sie, ich war zu Ihnen gekommen, wie zu einem Beichtvater, doch wenn das für meine arme Börſe zu theuer iſt...“

„Es iſt zu theuer, Vater Cadet.“

„So wollen wir nicht mehr davon ſprechen. Gott befohlen, Herr Niguet.“

Hierauf ging Vater Cadet mit langſamen Schritten, indem er ſich am Ohr kratzte, bis zur Thüre und legte d Hand an die Klinke; doch er kam wieder zurück und ragte:

„Das würde ſich vielleicht bis auf fünfzehnhundert Franken belaufen, Meiſter Niguet?“

Der Notar nahm ihn bei der Hand und erwiederte:

„Das würde ſich höher belaufen, lieber Vater Cadet.“

„Oh! ſehen Sie, ich weiß wohl, daß fünfzehnhundert Franken eine Summe ſind,“ ſagte Vater Cadet,„doch man hat am Ende nur ein Kind, und wenn ich um fünfzehnhundert Franken das Leben meines armen Con⸗